Schottland Tag 13 (Blackness & Linlithgow Castle)

Am heutigen Donnerstag sind wir zuerst nach Blackness Castle gefahren. Die Burg wurde angepriesen als das Schiff das niemals zur See gefahren ist. Nachdem wir angekommen waren, verstanden wir schnell was gemeint war. Die Burg hatte im Groben wirklich die Form eines Schiffs.

Blackness Castle

An dem Tag an dem wir anwesend waren, wurde später noch für BBC gedreht. Eine Folge für “Rise of the Clans“, wie wir auf Nachfrage erfahren haben. Die Burg war in großen Teilen noch sehr gut erhalten, hatte allerdings an manchen Stellen auch schon ein wenig den Charakter eine Ruine.

Im Anschluss sind wir nach Linlithgow Castle gefahren. Bei diesem Schloss war nur noch ein einziger Turm begehbar, die anderen waren gesperrt. An vielen Stellen war es wirklich mehr eine Ruine, dennoch eine sehr schöne. Der Brunnen im Innenhof wurde bereits zu Teilen restauriert und wirklich schön. Auch die verfallenen Stellen waren wirklich hübsch und wer es gewagt hat den höchsten Turm zu ersteigen, der wurde mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt.

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Schottland Tag 12 (Distillery & Dynamic Earth)

Heute haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Männer haben eine kleine Destillery Tour gemacht und die anderen mit den Kids sind erneut nach Edinburgh gefahren um Dynamic Earth zu besuchen.

Die Jungs sind also los gefahren und haben zwei Destillerien besucht, welche mir empfohlen wurden. Die erste stellte sich als absoluter Geheimtipp heraus und wir hätten sie nie gefunden, wenn wir sie nicht gezielt angefahren hätten. Es gab keinerlei Hinweisschild.

Edradour Distillery

Edradour war meine erste Distillery Tour die ich in meinem Leben gemacht habe. Nett fand ich, das es direkt zu Beginn eine kleine Einweisung gab, wie man Whiskey testet und wir durften uns jeder zwei von drei aussuchen. Diese wurden dann getestet während wir einen kleinen Film über die Geschichte der Distillery gesehen haben. Edradour ist stolz darauf die kleinste Distillery Schottlands zu sein. Für uns hat sich diese kleine Distillery, welche im Jahr soviel produziert wie manch andere in drei Tagen, zu einem Liebling und Geheimtipp entwickelt. Wir beide beschlossen nicht zum letzten mal hier gewesen zu sein und beim nächsten mal mehr Geld auszugeben. Bisher haben mir wirklich alle Whiskeys geschmeckt, welche ich probiert habe.
Bei Edradour werden vor allem 10-jährige Whiskeys produziert, wobei es hier natürlich auch ausnahmen gibt. Außerdem experimentiert man gerne mit verschiedenen Fässern, wie z.B. auch Bordaux Fässern.

Drei nette kleine Geschichten…
a) Das oben zu sehende Fass, ist von einer längst geschlossenen Distillery Namens Dallasdhu. Es gib noch zwei dieser Fässer weltweit.
b) Bei Edradour legt man Wert darauf, das während der Herstellung Schottische Luft an das Produkt kommt. So finden sowohl das Maischen, als auch das Abkühlen nach dem Brennen ohne Abdeckung an der Luft statt.
c) Ein Besucher hat mal eine Flasche für £12.000 gekauft und diese in der Bar vor Ort öffnen lassen. Er war so vom Geschmack begeistert, das er die Flasche mit allen in dem Moment anwesenden teilte.

Danach sind wir nach Aberfeldy weiter gefahren. Da wir noch einige Zeit bis zu unserer gebuchten Führung hatten, sind wir im angrenzenden Wald spazieren gegangen. Wir haben die Stunde hier locker rum gebracht.

Bei der Tour hier wurden uns schon beim Film gravierende Unterschiede bewusst. Bei Aberfeldy, welche inzwischen zu Bacardi gehört, ist man stolz darauf die meist prämierte Destillery zu sein. Hier werden vor allem 12-jährige Whiskys hergestellt und eigentlich vor allem sog. blended Whisky die also aus bis zu 40 verschiedenen Sorten zusammen gemischt werden um immer gleich zu schmecken. Mir persönlich sind ja die Single cask Sorten bisher lieber. Die Tour begann mit einem Film und danach mit einem Besuch im Hauseigenen Museum.

Sehr anschaulich waren hier allerdings zwei Fässer mit Plexiglas Scheibe. Hier wurde der sog. Angels Share erklärt. Nach 10 Jahren ist ca. 1/3 des Fasses verdunstet und in Luft und Mauerwerk verschwunden. Nach 40 Jahren bleibt noch ca. 1/3 des Fasses übrig. Daher sind ältere Whiskeys teurer, da man zum einen länger warten muss und zum anderen weniger erhält.
Auch haben wir hier mal ein sog. Cask Strength probiert, denn meist hat der Whiskey beim verlassen des Fasses noch über 60% Alkohol. Auf die bekannten 40% wird er mit Wasser runter verdünnt. Im Tasting Room wurden die Fässer von jedem der wollte signiert. Die Fässer, bis auf zwei, werden alle paar Monate übermalt und neu zum signieren frei gegeben. Zwei werden nicht mehr übermalt, da sie die Unterschriften von Ed Sheeran und J.K. Rowling tragen.

Zu Dynamic Earth kann ich leider nicht so viel erzählen, weil ich nicht dabei war…
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Schottland Tag 11 (Edinburgh)

Wer sich wundert, wo Tag 10 geblieben ist … Diesen Tag haben wir in kleiner Runde in Stirling verbracht, sind dort ein wenig durch die Stadt gebummelt, inkl. Shopping. Naja und außerdem habe ich einige Stunden im House of Henderson verbracht um meinen Kilt zu bestellen. Foto wird nachgereicht, sobald er geliefert worden ist.

Den 11. Tag und somit am Dienstag sind wir nach Edinburgh gefahren. Allerdings nur bis zu einem Parkplatz außerhalb um dann mit der Tram in die Stadt zu fahren. Die Tram ist mit ihrem Return Ticket sehr günstig und absolut empfehlenswert. Die Tram fährt bis zum Flughafen, allerdings ist es ein weit bekanntes Geheimnis besser von da eine Station zum Park&Ride zu laufen. Der Preisunterschied für diese eine Station ist gewaltig.
Die Figur oben stehen nicht nur in Edinburgh, sondern in vielen Städten durch das komplette Land. Sie sollen auf verschiedene Charities aufmerksam machen.

Da wir uns mit dem Wetter nicht sicher waren, haben wir als erstes eine Hopon/Hopoff Tour gemacht und zwar vollständig. Das war auch eine gute Entscheidung denn nach unserem anschließenden Besuch auf Edinburgh Castle gab es einen derartigen Wolkenbruch, das man lange Zeit nicht mehr im offenen Verdeck der Doppendecker hätte sitzen können.

Edinburgh Castle ist natürlich, wie die Stadt selbst, voller Touristen. Dort ungestört einen Raum zu betrachten, oder gar Fotos ohne ständig durch das Bild laufende Leute zu machen, ist nahezu unmöglich. Dennoch war es der Besuch wert und die Burg ist sehr umfangreich. Der Audio-Guide ist absolut empfehlenswert und erklärt sehr detailliert und teilweise mit netten Hintergrund Geschichten. Um 13 Uhr wird immer eine Kanone abgefeuert, nach diesem Salutschuss wurden früher viele Uhren gestellt. Für 13 Uhr hat mich sich übrigens aus Kostengründen entschieden, warum 12 mal schießen, wenn auch einmal reicht.

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Schottland Tag 9 (Stirling Castle)

Am heutigen Sonntag wollten wir wirklich nur wenig fahren und daher stand außer einkaufen (ja das geht auch Sonntags), nur noch ein Abstecher nach Stirling Castle, dem Schloss der Einhörner auf dem Programm.

Nachdem der Parkplatz vollständig überfüllt war, haben wir in einer Seitenstraße geparkt und sind dann zu Fuß wieder zum Schloss hoch. Dort angekommen musste ich direkt hinter dem Tor kurz grinsen, denn dort lag das “Unicorn Cafe”. Während des Besuches wurde mir allerdings klar, dass das hier nicht unbedingt ungewöhnlich ist.

Wir haben dann in aller Ruhe das gesamte Schloss besichtigt. Faszinierend waren die “Heads of Stirling” und auch die Kapelle, besonderes deren Altar. Im hinteren Teil gab es dann noch eine kleine Ausstellung in der erklärt wurde, wie in jahrelanger Arbeit die Wandteppiche in aufwendiger Arbeit neu gewebt wurden.

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Schottland Tag 8 (Loch Ness & Urquhart Castle)

Dieser Tag stand ganz im Zeichen des Umzuges, denn heute sind wir aus dem Ferienhaus in Warren in das neue nach Stirling gewechselt. Aufgrund der langen Fahrt (ca. 350km), haben wir von Anfang an einen Zwischenstop bei Loch Ness eingeplant. Da es unser erster Urlaub in Schottland war, war das irgendwie ja doch ein Muss diesen Sagenumwobenen Ort zu besuchen.

Loch Ness Exhibition Center

Das Besucherzentrum war tatsächlich sehr gut gemacht. Es berichtete in verschiedenen Räumen mit Ausstellungsstücken und Videos sehr ausführlich von dem Mythos, wie viele der Mythen widerlegt wurden und auch wie Loch Ness sowohl über, als auch unter Wasser untersucht wurde. Die “Yellow Submarine” stand vor dem Zentrum und war eines der U-Boote die zur Untersuchung von Loch Ness genutzt wurden. Meiner Meinung nach ist es tatsächlich einen Besuch wert.

Für die Mittagspause sind wir zu Fuß in den Ort gegangen und haben dort sehr gute Hähnchenteile gefuttert. Sie waren zwar scharf, aber sehr lecker.

Danach sind wir dann noch nach Urquhart Castle gefahren um uns diese Ruine anzusehen. Das Gelände ist groß und direkt an Loch Ness gelegen. So konnten wir eine alte Ruine und direkt auch noch einen wirklich schönen Ausblick auf Loch Ness genießen.

Das neue Ferienhaus lag in Stirling direkt über einem Pub. Da es allerdings durchweg gute Bewertungen hatte, die teilweise sogar überschwänglich waren, haben wir es riskiert. Eine sehr gute Idee. Der Besitzer des Pubs, war zugleich der Vermieter und unglaublich nett. Selbst frische Blumen standen in der Wohnung. Der Pub war auch einen Besuch wert und wir empfehlen, auch wenn wir sie selbst leider verpasst haben, die jeden Donnerstag stattfindende Quiz Night.

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