Auf geht’s Naturpark-Radweg

Heute geht es los und ich starte zu meiner ersten mehrtägigen Tour. Die offizielle Route noch mal hier vorab. Wie ich dann am Ende genau gefahren bin kommt wenn ich wieder daheim bin. 

Wer Fotos schon früher sehen will, oben rechts ist der Link zu meinem Instagram Profil, da werden bestimmt schon von unterwegs ein paar Fotos auftauchen. Und ja, auch die Crosstour Cam ist dabei, vielleicht gibt es sogar ein kleines Filmchen von der Tour.

Größere Radtour zum testen

Heute habe ich eine etwas größere Radtour als sonst gemacht. Immerhin plane ich in der kommenden Woche eine vier tägige Radtour durch den Schwarzwald. Da wolle ich doch mal vorab testen, ob ich das schaffen kann. Daher habe ich heute 66km zurück gelegt und dabei echt schöne Wege gefunden.

Die ersten 20km waren echt happig, denn da hatte ich durchgehend Gegenwind mit 18km/h. Danach und vor allem auf der anderen Rheinseite wurde es echt toll. Ein wunderschöner Weg durch ein Naturschutzgebiet und das bei Rückenwind. Die nächsten 30km habe ich gar nicht gemerkt. Auffällig war, das auf der französischen Seite die Radwege durchgehend besser waren.

Im Naturschutzgebiet selbst habe ich leider keinen wirklich guten Rastplatz gefunden um Pause machen zu können. Auffällig fand ich aber die Massen an deutschen Autos (über 30) mit denen Hobbyangler nach Frankreich pilgern. Leider alles mit Auto und alles im Naturschutzgebiet. Nur weil die Fischereigesetze in Frankreich wohl deutlich einfacher sind, man darf nämlich erstmal pauschal Angeln, wenn man sich ne Karte für EUR 58.- kauft. Leider liest sich danach keiner mehr die Bestimmungen durch, die es nur auf französisch gibt, und das sie dann in Massen zum Angeln ins Naturschutzgebiet pilgern lässt mich Menschen mal wieder hassen.

Meine Pause habe ich dann nahe dem Restaurant “Au Board du Rhin” gemacht und dort wirklich lange Zeit die Aussicht genossen …

Blick über den Rhein, meine Pause auf dieser Tour.

Mein Equipment ist jetzt getestet, die zweite Fahrradtasche habe ich daheim nochmal etwas korrigiert und so steht eigentlich der nächsten größeren Tour nichts mehr im Weg. Oh das einzige doofe, meine ActionCam hat einfach abgeschaltet als der 1. Akku leer war. Zumindest habe ich keinerlei Warnung mitbekommen.

Radtouren machen Spaß

Irgendwie habe ich in diesen Corona Zeiten das Rad fahren neu für mich entdeckt. Ich mache derzeit jedes Wochenende mindestens eine Tour und außerdem plane ich den ersten mehrtägigen Trip als Urlaub für dieses Jahr.

Meine bisher längste Tour bei gefühlt durchgehendem Gegenwind war die “RoundTour (Norden)”. Danach habe ich erschrocken festgestellt, das ich trotz allem doch nur ganz knapp über zwei Stunden gebraucht habe.

Mein erster Mehrtägiger Trip soll in den schönen Schwarzwald führen. Der offizielle “Naturpark Radweg” führt mit Ettlingen recht nah an mir vorbei, so das ich mir eine An- / Abreise mit der Bahn sparen kann. Es sind halt nochmal 9km mehr am ersten und letzten Tag für die Fahrt nach Ettlingen. So what!

Hier die offizielle Tour mit Start und Endpunkt in Ettlingen. Ich habe allerdings inzwischen beschlossen die Tour anders rum zu fahren. Warum werdet ihr dann sehen, sobald es Bilder vom ersten Tag gibt.
https://naturparkschwarzwald.de/aktiv_unterwegs/naturpark-radweg/

Nach der Tour werde ich hier natürlich entsprechend berichten. Geplant habe ich die Tour über 4 Tage, so das es etwa 70km pro Tag sein werden.

Schottland Tag 15 (Craigmillar Castle & Heim)

Die Zeit in Schottland ist wie im Fluge vergangen und heute ist der Tag der Heimreise gekommen. Bis 11 Uhr mussten wir das Haus verlassen und da unsere Mitreisenden ihr Auto bereits Mittags zurück geben mussten, haben wir uns bereits am Haus getrennt. Gestern Abend sind wir noch in den Pub “The Foresters Arms” gegangen und haben zumindest ein paar Ale und einen Gute Nacht Whiskey getrunken.

Um noch ein paar Stunden sinnvoller zu verbringen als am Flughafen zu hocken, sind wir noch nach Craigmillar Castle gefahren. Die Fahrt hat sich für uns gelohnt und wir haben ca. zwei Stunden dort verbracht. Die Ruine ist groß und teilweise noch gut erhalten. Selbst der Wehrgang ist noch begehbar und bietet eine tolle Aussicht. Hinter dem Eingangstor stehen zwei unglaublich schöne Bäume.

Danach war es leider an der Zeit für den Abschied. Das Auto abgeben, am Flughafen noch was futtern und dann noch ein paar weitere Stunden rumbringen. Dann ging es pünktlich zurück nach Deutschland. Auf dem Flug gab es keinerlei Probleme, die fingen erst bei der Bahn an. Die von uns ausgesuchte hatte nämlich bereits 40 Minuten Verspätung, als wir das erste mal auf den Plan schauten. So wären wir erst gegen halb 1 in Karlsruhe gewesen. Also haben wir kurzerhand eine andere Verbindung genommen. Glücklicherweise haben wir genau für einen solchen Grund doch lieber FlexTickets gekauft. So waren wir dann bereits um 23 Uhr daheim und konnten müde ins Bett fallen.

Schlottland, wir vermissen dich und wir kommen ganz bestimmt wieder.

Schottland Tag 14 (Glasgow & Lochleven)

Gestern noch haben wir etwas über ein kleines Schlösschen auf einer Insel gelesen. Da in die Fähre immer nur 12 Personen passen, haben wir ganz fix Plätze reserviert. Da diese Plätze allerdings erst um 15:30 zu bekommen waren, immerhin wollten wir direkt 7 der Plätze haben, sind wir am Vormittag erst mal nach Glasgow gefahren.

Erneut haben wir beschlossen etwas außerhalb zu parken und mit der Underground in die Stadt zu fahren. Die Bahn war niedlich und kurz, wir haben einfach beschlossen sie “Raupe” zu nennen. Es sah nun mal so aus, wenn es sich durch die Tunnel schlängelte.

Da wir nicht allzu viel Zeit hatten, haben wir außer einem kleinen Einkaufsbummel nur noch die Glasgow Cathedral besucht. Die bemalten Häuser haben wir auf dem Rückweg entdeckt. Ein Teil davon gehörte zur Glasgow University.

Danach sind wir wie geplant nach Lochleven gefahren um dort unsere kleine Fähre zu erwischen. Unser Kapitän war witzig und hat uns die Fahrt gut bei Laune gehalten.

Lochleven Castle

Lochleven Castle selbst war eine Zeit lang ein Gefängnis für Maria Stuart die hier festgehalten wurde. Die Flucht ist ihr jedoch trotz guter Bewachung eines Tages gelungen.

Außer der Ruine selbst hat die Insel auch einen weiteren äußerst hübschen Bewohner.

Weiter mit Tag 15