Schottland Tag 4 (Orkney Island)

lands end john o’groats

An unserem vierten Tag sind wir mit der Fähre auf die Orkney Islands gefahren. Das Meer war ruhig und so war die Fahrt angenehm und ging einigermaßen schnell. Auch wenn die Fähre schon einige Schrammen hatte.

Fähre nach Orkney Island

Nach Kirkwall wurden wir mit einem Bus gefahren, der zugleich für andere eine kurze Tagestour über die Insel machte. Der Busfahrer war super und wir waren uns alle sicher, beim nächsten Besuch nehmen wir die erste Fähre und machen die lange Tagestour mit. So allerdings waren wir nur in Kirkwall unterwegs, haben allerdings noch ein paar Tipps vom Busfahrer bekommen. Zum einen haben wir den wohl besten Fish&Chips Takeaway (Happy Haddock), als auch den besten Eisladen (Sinclair’s) der ganzen Insel empfohlen bekommen. Beides haben wir natürlich besucht.

Brian & Peter – Famous Wollpigs

Auf dem Rückweg haben wir dann noch die berühmten Wollschweine Brian und Peter kennen gelernt. Eigentlich wollten die Besitzer damit eine Zucht aufbauen, allerdings haben sie eben leider zwei Eber erwischt.

Weiter mit Tag 5

Schottland Tag 3 (Dunrobin Castle & Gardens)

Heute sind wir wieder ein wenig weiter gefahren und haben Dunrobin Castle besucht. Langsam haben die beiden Fahrer sich an den Linksverkehr gewöhnt. Geht eigentlich ganz gut und das einzige was mit bis zum letzten Tag noch etwas Schwierigkeiten bereitet hat, war das Fahren in der Mitte der Fahrbahn. Meist war ich entweder links am Rand, oder rechts am Streifen zur nächsten Spur. Auch die Geschwindigkeiten sind eigentlich sehr angenehm zu fahren.

Dunrobin Castle & Gardens

Dunrobin Castle ist ein sehr gut erhaltenes Schloss mit unglaublichen Ausstellungsstücken. Dazu findet sich dahinter ein wunderschöner Garten in der auch ein Falkner seine Vögel zeigte und erklärte. Natürlich gehörte auch eine Flugshow mit zum Programm, welche wir uns nicht entgehen lassen haben.

Viel mehr möchte ich eigentlich auch gar nicht schreiben, sondern einfach Bilder sprechen lassen.

Weiter mit Tag 4

Schottland Tag 2 (Wick)

Herings Markt in Wick

Am ersten richtigen Urlaubstag haben wir nach all der Fahrerei vom Vortag nur einen kleinen Ausflug gemacht. So sind wir am Sonntag also in die nächst größere “Stadt” mit dem erfrischendem Namen Wick gefahren. Dort haben wir uns dann zu Fuß ein wenig umgeschaut.

Wick ist ein netter kleiner Ort, allerdings ist es nicht allzu einfach mittags dort essen zu gehen. Dafür ist er einfach zu weit ab von den Touristen und so hatten wir die Wahl zwischen unglaublich teuer und einem anderen Restaurant: Weatherspoon

Weiter mit Tag 3

Schottland Tag 1 (Anreise)

Der erste Tag im Urlaub 2019 fing mit viel Stress und Generve an. Nachdem uns British Airways bereits eine Woche nach der Buchung mitteilte, das unser Anschlussflug in London erst später ist, waren wir zwar auf Verzögerungen und Langeweile in London vorbereitet, aber das war ja erst der Anfang.

Wir sind also in aller frühe, wir reden von Abfahrt 7 Uhr, mit dem Zug in Karlsruhe losgefahren. Trotz fehlender Stitzplatz Reservierung haben wir noch Plätze gefunden und sind so pünktlich am Flughafen Frankfurt angekommen. Bahn 1 / British Airways 0

Am Frankfurter Flughafen ging auch alles wunderbar. Erst in die Bag Drop Off Schlange, da wir bereits online eingecheckt hatten. Gepäck also weg, ab durch die Sicherheits Kontrolle und dann erst mal in Ruhe noch Frühstücken. Wir hatten ja Zeit eingeplant, falls die Bahn Verspätung haben sollte. Man weiß ja nie.

Final Destination ?

Nach dem Frühstück sind wir dann an Board der Maschine gegangen und hatten als erstes mal so ein “Final Destination” Gefühl. Auf dem Bild seht ihr Melanie’s Sicht. Ja der Kopf hätte genau diese Spitze getroffen. Wir haben das mal frech bei Twitter gepostet und British Airways wollte das auch melden uns sich drum kümmern. Gut war das Gefühl dennoch nicht.

Noch auf der Parkposition ging es dann weiter. Eine freundliche Durchsage des Kapitäns, das sich der Abflug aufgrund schlechten Wetters in London verzögert. Also erst mal über eine Stunde gelangweilt im Flieger sitzen. Die Sitze sind ja auch so furchtbar bequem. Bahn 1 / British Airways 0

Grenze nach Großbritannien

Nachdem wir also endlich in London gelandet waren, mussten wir natürlich die Grenze überqueren und durch die Pass- / Persokontrolle. Da der deutsche Perso von den englischen Maschinen nicht automatisch verarbeitet werden kann, sind wir eben zu einem freundlichen Grenzbeamten gegangen. Danach hieß es waaaaaaaarten, bis dann endlich der zusätzlich noch etwas verspätete Flug nach Aberdeen abgehoben ist. Bahn 1 / British Airways 0

Aberdeen Flughafen Vorfeld

Die Landung in Aberdeen war unspektakulär und der Flughafen irgendwie niedlich. Es gibt hier immerhin die unglaubliche Anzahl von einem Gepäckband und auch unsere Koffer sind brav angekommen. Bei der Autovermietung gab es dann erst mal Ärger. £24 extra, weil der Flug verspätet ankam und wir daher ja das Auto erst etwas verspätet übernehmen konnten. Ich dachte immer, dafür gibt man die Flugnummer an, damit die Vermietung Bescheid weiß. Naja, den bescheidenen Service von Hertz bin ich ja schon aus Deutschland gewohnt, aber ich wollte ihnen eben noch eine Chance geben. War wohl eine schlechte Idee. Auch die Kategorie vom Auto war kleiner als eigentlich gebucht. Aber, Spoiler, immerhin gab es keine weiteren Probleme damit.

Ferienhaus 1 in Watten

Danach sind wir erst mal gute vier Stunden von Aberdeen nach Watten im hohen Nordosten gefahren (ca. 350km). Dort war unser Ferienhaus für die erste Woche und der Rest der Truppe war natürlich bereits längst da. Das Auto vor dem Haus war der Kombi von Yvonne und Karsten.

Gute Nacht und weiter mit Tag 2

England Tag 6 (Stonehenge)

Der sechste Tag in England und leider auch unser letzter. Der Besuch stand von Anfang an fest und war auch unsere weiteste Fahrt, dennoch wollten wir unbedingt nach Stonehenge … wenn man schon mal so nah dran ist. Eintrittspreis, Audioguide und auch Parkgebühren waren in der English Heritage enthalten. Es ist allerdings in jedem Fall empfehlenswert vorab einen Zeitslot zu reservieren. Ansonsten kann es sein, das man sehr lange warten muss um an die Steine zu kommen.

Das Besucherzentrum und der Parkplatz sind noch ein ganzes Stück weg, allerdings fährt ein Bus shuttle dazwischen hin und her. Die Fahrt dauert ca. 6 Minuten.

Bevor man beim Besuch enttäuscht ist, möchte ich es hier direkt klar sagen. Direkt an die Steine darf man nicht mehr gehen. Der direkte Zugang wurde abgesperrt als die ersten Steine umgefallen sind und als die Graffiti an den Steinen zugenommen haben. Daher wurde zur Sicherheit der Touristen und auch zum Schutz des Stonehenge beschlossen die Besucher nicht mehr direkt an die Steine zu lassen. Schade, aber leider notwendig.

 

Der Audioguide erzählt nicht nur von den Ausgrabungen, den vielen Hügelgräber in der direkten Umgebung und allen Erkenntnissen die bisher gewonnen wurden. Zusätzlich werden auch verschiedene Theorien erläutert warum Stonehenge wirklich gebaut wurde. Alles ist sehr interessant und verlängert den Besuch um einiges. Normalerweise wären wir wohl nur einmal drumrum gelaufen und wieder gegangen. So hat unser Besuch doch einige Stunden gedauert.

 

 

Sehr nett ist auch, das ein zusätzliches Stück Wiese gemäht war, auf der wir und einige anderen unser Piknik und Mittagessen zu uns genommen haben. Ein großes Lob an die Touristen vor Ort, es wurde keinerlei Müll hinterlassen. So hat sich unser Besuch weiter in die Länge gezogen und war sehr gemütlich. Eine schöne Pause in der Nähe der Steine.

Zurück am Besucherzentrum haben wir uns dann noch zum einen einige original getreu aufgebaute Hütten aus der Zeit der Bauarbeiten an Stonehenge angesehen. Zum anderen aber auch das Museum, welches einige der Ausgrabungen rund um Stonehenge zeigt.

Also Fazit kann ich nur sagen, klar es sind nur ein paar Steine, aber doch hat sich der Besuch wirklich gelohnt. Es war interessant verschiedene Theorien zu hören warum das alles gebaut wurde. Es war spannend zu hören wie die Bauarbeiten wohl abgelaufen sind. Und auch haben die Steine eine echt interessante Wirkung. Irgendwann kommen wir vielleicht zu einer der Sonnenwenden zurück, immerhin ist Stonehenge an dem Lauf der Sonne ausgerichtet und die Sonnenwenden sind dementsprechend bestimmt sehenswert.

Leider war dies schon unser letzter Tag in England und eines ist ganz sicher, es wird nicht unser letzter Besuch bleiben. Das Land und die Geschichte sind es wert mehr darüber zu erfahren und zu erleben.

Was unseren Rückflug angeht …

Wir sind von London Stansted zurück geflogen, dem schrecklichsten Flughafen den ich je erlebt habe. Wir haben sage und schreibe zwei Stunden vom Checkin Schalter bis zum Flugzeug gebraucht. Er ist unglaublich voll, schlecht organisiert und als wir endlich durch die Kontrollen waren, mussten wir noch eine buchstäbliche Einkaufsmeile entlang. Es gab keine Möglichkeit diese zu umgehen, obwohl der Ausgang nur grob 10 Meter Luftlinie vom Eingang entfernt war. Danach dann noch eine Zugfahrt zum Gate und dann waren wir endlich endlich am Flugzeug. Unser Ausweis wurde während dieser gesamten Tortur nicht einmal kontrolliert …

Fakt ist, wir werden nie mehr von Stansted aus fliegen, und wenn wir dafür einen Aufpreis zahlen müssen und natürlich eine andere Fluggesellschaft nutzen müssen.